KURIOSES                                                                                                                       

      LAUNEN DER NATUR 

 

 

                                Was sehen Sie auf diesen Bildern ???

 

                                                                                                                                                      

  

 

 

 

Es ist eine Baumwurzel ,

die aussieht wie eine Schlange.

 

 

 

 

 

     Ist es nur ein Stein ?

 

 

 

Querschnitt durch die ,,Gräfenhagenbergspinge"

                                                                        im Altbergbau Büchenberg bei Elbingerode.

                                                                        Ähnelt irgendwie einer Hexe-oder ?

                                                               (  Quelle : Geologische Streifzüge /  Wagenbreth & Steiner )

                                                                    

                                                                  

                                                      

Hat dieser Stein ein freundliches Gesicht ? Hierbei handelt es sich um einen Quarz mit kleinen auskristallisierten Hohlräumen.

 

        Können Steine noch wachsen ?

Diese Frage stellten wir uns,als wir kürzlich eine Stiege mit Pflanzenfossilien

aus der Steinkohle von Ilfeld ( Südharz ) hervor suchten.

Bei den Stücken waren zwei dabei auf denen schimmelähnliche Gebilde aufgewachsen

waren.

Es handelt sich dabei um Haarsalz - Halotrichit. Andere Begriffe dafür sind : Bergbutter,

Federalaun oder auch Eisenalaun. Chem. Formel - FeAl2(SO4) x22H2O  vereinfacht.

Unter trockenen Bedingungen bilden sich diese Kristalle unter Abgabe von Kristallwasser.

Würde man dem Ganzen wieder Wasser zuführen,so würde sich dieses Haarsalz wieder

auflösen.

 

 

 

 

Ohne Worte...

Hierbei handelt es  sich um ein Rhizocorallium, Spuren von Würmern im Sediment.

( ...oder was dachten Sie ?wink)

 

 

                         Weißer Granit ?

Läuft man durch das Stadtgebiet von Thale ( aber auch durch das Bodetal ), so fällt es auf,daß gerade jetzt bei den höheren Temperaturen, die Granit-blöcke, die in der Bode liegen und vom Wasser umspült werden, schneeweiße Ränder haben. Nun sieht Granit in der Regel eher grau aus.                  Dafür gibt es aber eine einfache Erklärung...

                                       

Wenn man sich ein paar Kilometer flußaufwärts denkt, stellt man fest, daß die Bode den ,,Elbingeröder Komplex " durchfließt. Das Gestein dort besteht zu 95% aus reinem Kalk. Dieser Kalk wird vom Wasser gelöst und setzt sich hier bei niedrigem Wasserstand an den Steinen im Flußbett ab.

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                   Die Natur holt sich alles zurück ...

Bei der Durchsicht der Steine fiel einer besonders auf ( vermutlich durch das Sonnenlicht ) welcher auf der Unterseite unnatürlich glänzte.                  Es handelt sich hierbei um ein Stück Kalksinter, welches mit Eisenoxyd ange-reichert ist ( Braunfärbung ) , aus der ehemaligen Eisenerzgrube ,,Braune Sumpf" . Diese Grube befand sich in der Nähe von Hüttenrode und förderte bis in die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts Eisenerz zu Tage.                 Bei diesem Stück, was wir hier haben, dürfte dem Bergmann das Licht ausgegangen sein...                                                               Es handelt sich um den Glassplitter einer Glühbirne, welcher zu Boden fiel und innerhalb weniger Jahre vom Kalksinter eingeschlossen wurde.             Ein ,, industrielles Fossil " , wenn man so will.                                         

                  Unterseite...

                                          

                        ...und Oberseite

 

 

 

 

 

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