Exkursion in das Bodetal              

Treffpunkt ist das Hüttenmuseum. Von hier aus geht es auf die Hubertusinsel. Dort erfolgt eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte des Harzes und des nördlichen Harzvorlandes.
Jeder Teilnehmer erhält ein Infoblatt mit Skizzen des Profiles von
Harz und Vorland.Es wird auf die heutige Nutzung der Hubertusquelle
sowie die frühe Salzgewinnung im 16. Jh. eingegangen.
Weiter geht es dann zum Aufgang des Präsidentenweges wo sich ein
kleiner Stollen befindet.Hier kann  der Teilnehmer mit Hilfe einer
Taschenlampe hydrogeologische Vorgänge beobachten,wie zum Bei-
spiel Ablagerungen von Eisenoxyden und Kalksinter.
Danach geht es über die Waldkaterbrücke weiter zum sogenannten
"Teufelswaschbecken",einem Strudeltopf,der verdeutlicht,daß das Fluß-
bett vor Mio.Jahren wesentlich höher lag. Einige Schritte weiter trifft
man dann auf eine Blockhalde- Zeugen der letzten Eiszeit. Hier wird an-
schaulich der Kreislauf der Gesteine erklärt.
Der weitere Weg führt zur Teufelsbrücke.Kurz vorher,an der Schurre
sieht man noch deutliche Spuren des letzten Steinschlages.
Hier gibt es Erklärungen zum Granit ( Bestandteile des Gesteines, Altersbestimmung des Granit ).
An der Teufelsbrücke,welche übrigens die einzige Klamm im Harz ist,
kann man sehr gut die erodierende Kraft des Wassers sehen.
Weiter gehts dann zum Bodekessel vorbei an einigen größeren Strudel-
kesseln.Oberhalb des Kessels kann man im Granit sehr gut die sogenannte Wollsackverwitterung erkennen. Desweiteren wird hier auf
die frühere Holzflößerei und die damit verbundene Sprengung des Wasserfalles am Bodekessel eingegangen.
Es geht dann bergauf bis zur Kontaktzone ,wo man sehr gut den Über-
gang vom Granit zum Hornfels (welcher früher einmal Schiefer war )
erkennt.
Wenn man dann weiter geht und den Blick ins Tal schweifen läßt,so
erkennt man,daß das Bodetal in Richtung Treseburg breiter wird. Dies
ist ein Zeichen,daß hier die Gesteine weicher werden.
Wir verlassen Granit und Hornfels und bewegen uns in Schiefergesteine. An der Schieferhalde beginnt dann nach einer kurzen
Pause der Rückweg - nicht aber ohne einen Blick auf die "Wächterin des
Bodetales" zu werfen ! Aus einer ganz bestimmten Blickrichtung erkennt man unter einem Baum eine große Wurzel in Form einer Riesen-
schlange.
Auf dem Rückweg wird am Goethefelsen noch einmal auf die geologischen Forschungen des großen deutschen Dichters eingegangen.

Dauer der Exkursion ca 2-3 Stunden
  

 

 

 

                      

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